Howto: Rechner aufwecken mit "Wake Up On Lan"
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Wake On LAN (WOL) einrichten
[bearbeiten] Hardware vorbereiten
Im BIOS muss WOL aktiviert werden. Unter Umständen muss bei einigen Netzwerkkarten auch erst das passende WOL-Kabel zwischen Netzwerkkarte und Mainboard gesteckt werden. Was im einzelnen nötig ist, solltest du im Handbuch der Netzwerkkarte und des Mainboards nachsehen.
[bearbeiten] Konfiguration von Windows XP
Um Wake-On-Lan zu benutzen muss man unter Windows XP im Gerätemanager des aufzuweckenden Computers die Netzwerkkarte aufrufen und dort unter "Energieverwaltung" die beiden Häkchen bei "Gerät kann den Computer aus dem Standbymodus aktivieren" und "Nur Verwaltungsstationen können Standbycomputer aktivieren" setzen.
[bearbeiten] Linux
[bearbeiten] Vorwort
Dieses Howto bezieht sich auf Gentoo, sollte aber auch mit den meisten anderen Linux-Distributionen funktionieren. Man sollte nur das Start/Stop Skript an das jeweils verwendete Linux anpassen. Für Debian gibt es unter http://www.brueck-computer.de/index2.php?modul=1404&link=1 ein schönes Howto.
[bearbeiten] Gentoo
Ein sehr schönes Tool für Linux ist ethtool. Mit diesem Programm kann man die Einstellungen der Netzwerkkarte auslesen und auch setzen.
Als erstes schauen wir uns an, was von der eingebauten Netzwerkkarte unterstüzt wird.
media-server ~ # ethtool eth0
Settings for eth0:
Supported ports: [ TP MII ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: MII
PHYAD: 8
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: d
Current message level: 0x00000001 (1)
Link detected: yes
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Die von mir verwendete DLink Karte unterstütz die Optionen p, u, m, b und g.
p Wake on phy activity u Wake on unicast messages m Wake on multicast messages b Wake on broadcast messages a Wake on ARP g Wake on MagicPacket(tm) s Enable SecureOn(tm) password for MagicPacket(tm) d Disable (wake on nothing). This option clears all previous options.
Und jetzt muss man nur noch die passende Option setzen. Da ich mit den MagicPacket den Rechner aufwecken will, habe ich hier die Option g gesetzt.
media-server ~ # ethtool -s eth0 wol g
media-server ~ # ethtool eth0
Settings for eth0:
Supported ports: [ TP MII ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: MII
PHYAD: 8
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000001 (1)
Link detected: yes
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Leider gehen diese Einstellungen nach dem nächsten Reboot verloren, daher habe ich für Gentoo ein Startskript geschrieben, welches die Werte beim starten automatisch setzt
| Datei: /etc/init.d/Wakeuponlan |
#!/sbin/runscript
depend() {
need net
}
start() {
ebegin "Starting WakeUpOnLan..."
/usr/sbin/ethtool -s eth0 wol g
eend $? "Failed to start ethtool"
}
stop() {
ebegin "activate Wake Up On Lan"
/usr/sbin/ethtool -s eth0 wol g
eend $? "Failed to start ethtool"
}
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[bearbeiten] Tools zum Aufwecken
[bearbeiten] Mac OS X
[bearbeiten] Windows
- WOL Tool mit GUI
- WINWAKE (nicht getestet)
[bearbeiten] Linux
- ethtool - Konfiguriert die Netzwerkkarte unter Linux
- wol - Komandozeilen-Tool zum Aufwecken eines Rechners